2005
Im Jahr 2005 widmete sich die Robert-Schumann-Gesellschaft dem Verhältnis von Robert und Clara Schumann zu Franz Liszt. In einem Vortrag im Heinrich-Heine-Institut beleuchtete Dr. Wolfgang Seibold die vielschichtige, von Bewunderung, Spannungen und künstlerischem Austausch geprägte Beziehung zwischen den drei bedeutenden Persönlichkeiten der Musikgeschichte.
13. Oktober 2005
Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf
Vortrag
Robert und Clara Schumann im Verhältnis zu Franz Liszt
Eine zwiespältige, konflikt- und spannungsgeladene Beziehung.
Referent
Dr. Wolfgang Seibold
1995 - 1999
Die Jahre 1995 bis 1999 waren geprägt von einer zunehmenden Internationalisierung der Aktivitäten der Robert-Schumann-Gesellschaft. Neben Schumannfesten, Symposien und dem Internationalen Concours Clara Schumann standen die Pflege des musikalischen Erbes, bedeutende Publikationen, neue Vermittlungsformate sowie zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen im Mittelpunkt. Das 20-jährige Bestehen der Gesellschaft wurde 1999 mit einem Festakt gefeiert.
1995
Konzertreihe
Das gesamte Klavierwerk Robert Schumanns
Aufführung des gesamten Klavierwerks Robert Schumanns an elf Abenden mit Nachwuchspianistinnen und Nachwuchspianisten im Düsseldorfer Schumann-Saal.
19. Mai 1996
Matinee
Portrait in Musik und Wort
Matinee in der Tonhalle anlässlich des 100. Todestages von Clara Schumann.
Lesung aus dem Briefwechsel Clara Schumanns mit Johannes Brahms.
Mitwirkende
Thekla Carola Wied, Sprecherin
Dietrich Fischer-Dieskau, Sprecher
18. September 1996
Lesung
Schumanns Schatten
Peter Härtling liest im Palais Wittgenstein aus seinem neu erschienenen Buch „Schumanns Schatten“.
Mitwirkende
Peter Härtling
10.–14. Mai 1997
Festival
Sechstes Schumannfest
„Neue Bahnen“. Robert Schumann und der musikalische Umbruch um 1850.
5.–6. Juni 1997
Symposion
Sechstes Internationales Schumann-Symposion
„Neue Bahnen“ – Robert Schumann und seine musikalischen Zeitgenossen.
Leitung
Prof. Dr. Akio Mayeda
Prof. Dr. Klaus Niemöller
9. Juni 1997
Ehrung
Verleihung der Arrau-Medaille
Die Arrau-Medaille wird der argentinischen Pianistin Martha Argerich verliehen.
21.–28. Juni 1997
Wettbewerb
Zweiter Internationaler Concours Clara Schumann
42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 28 Nationen.
Schirmherrschaft
Prof. Dr. Rita Süssmuth
13. September 1998
Führung
Spaziergang auf den Spuren Robert und Clara Schumanns
Anlässlich des 179. Geburtstags Clara Schumanns wird erstmals der „Spaziergang auf den Spuren Robert und Clara Schumanns“ durchgeführt.
9. Dezember 1998
Publikation
Veröffentlichung des sechsten Bandes der Schumann-Gesamtausgabe
Ernst Burger: Robert Schumann. Eine Lebenschronik in Bildern und Dokumenten.
21. März 1999
Jubiläum
20 Jahre Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf
Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen der Robert-Schumann-Gesellschaft.
21. März 1999
Wettbewerb
Preisverleihung des RSG-Kompositionswettbewerbs
Teilgenommen haben 64 Jungkomponistinnen und Jungkomponisten zwischen 12 und 18 Jahren aus Deutschland und der Schweiz.
Preisträger
Preis: Christian Diemer (Rottweil)
Preis: Birke J. Bertelsmeier (Hilden)
Preis: Jakob Siecke (Konstanz) und Martin Grüttler (Trostberg)
Die Siegerprämie bestand aus einer einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft in der Robert-Schumann-Gesellschaft sowie der Drucklegung der Kompositionen im Kölner Verlag Dohr.
26. März 1999
Ehrung
Verdienstkreuz am Bande für Dr. Gisela Schäfer
Dr. Gisela Schäfer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Robert-Schumann-Gesellschaft seit 1979, erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Wettbewerb
Ausschreibung des RSG-Aufsatzwettbewerbs
Entscheidung am 30. Mai 2000.
Preisträgerin
Ulrike Kranefeld
Ausgezeichnete Arbeit
„... es verschlingt sich Alles auf eigene Weise durcheinander.“ Robert Schumanns „Arabeske“ op. 18 zwischen Ornament und Hieroglyphe.
14. September 1999
Ehrung
Verdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Dr. Klaus Niemöller
In Anerkennung der Förderung deutscher Musikkultur in Osteuropa und des interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs.
1980 - 1984
Die Jahre 1980 bis 1984 standen im Zeichen des Aufbaus der jungen Robert-Schumann-Gesellschaft. Mit der Einführung der Schriftenreihe „Correspondenz“, dem ersten Schumannfest, dem ersten Internationalen Schumann-Symposion, der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Claudio Arrau sowie der Eröffnung der ersten Geschäftsstelle wurden wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft geschaffen.
1980
Publikation
Start der Schriftenreihe „Correspondenz“
Beginn der Schriftenreihe „Correspondenz“.
Redaktion
Dr. Gisela Schäfer
Ab 1985 gemeinsam mit Dr. Ulrich Tank
Ab 1991 gemeinsam mit Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht
9.–28. Juni 1981
Festival
Erstes Schumannfest
19.–20. Juni 1981
Symposion
Erstes Internationales Schumann-Symposion
Leitung
Prof. Dr. Wolfgang Boetticher
Die Vorträge wurden anschließend in der Reihe „Schumann-Forschungen“ veröffentlicht.
Herausgeber
Prof. Dr. Akio Mayeda
Prof. Dr. Klaus Wolfgang Niemöller
18. Oktober 1983
Ehrung
Ehrenmitgliedschaft für Claudio Arrau
Festliche Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an den chilenischen Pianisten Claudio Arrau.
Laudatio
Prof. Dr. Karl Schumann
1984
Mitteilung
Eröffnung der ersten Geschäftsstelle
Eröffnung der ersten Geschäftsstelle der Robert-Schumann-Gesellschaft in der Bilker Straße 4–6 in Düsseldorf.
7. April 1984
Konzert
Düsseldorfer Erstaufführung von Clara Wiecks Klavierkonzert
Düsseldorfer Erstaufführung des Klavierkonzerts a-Moll op. 7 von Clara Wieck in der Düsseldorfer Tonhalle.
Mitwirkende
Shoko Sugitani, Klavier
Bochumer Sinfoniker
Sylvia Caduff, Leitung
10. Oktober 1984
Mitteilung
Start der Reihe „Junge Künstler interpretieren Schumann“
Beginn der Veranstaltungsreihe „Junge Künstler interpretieren Schumann“.