2025
Von einem Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz über Veranstaltungen des Schumannfestes bis hin zu musikalisch-literarischen Abenden und einem Nachbarschaftsbesuch in Köln: Die Chronik 2025 dokumentiert ein Jahr voller Konzerte, Vorträge und Begegnungen rund um das Erbe von Robert und Clara Schumann.
16. November 2025 · ganztägig
Museum Ludwig & Philharmonie Köln
Nachbarschaftsbesuch in Köln
Führung durch das Museum Ludwig sowie Besuch eines Konzerts in der Philharmonie Köln mit dem Kölner Kammerorchester. Auf dem Programm standen Werke von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Mitwirkende
Niek Baar, Violine
Ben Kim, Klavier
Christoph Poppen, Dirigent
19. Oktober 2025 · 11.00 Uhr
Heinrich-Heine-Institut
Konzertlesung
Rheinromantik
Lesung aus Briefen und Tagebüchern von Komponisten und Komponistinnen. Dazu erklang Musik von Clara und Robert Schumann, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.
Mitwirkende
Prof. Dr. Ute Büchter-Römer, Konzept und Rezitation
Nadja Bulatovic, Klavier
6. September 2025 · 19.00 Uhr
Palais Wittgenstein
Sagenhaftes … Märchenbilder
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut
Ein musikalisch-literarischer Abend mit Texten von Heinrich Heine sowie Musik von Clara und Robert Schumann, Adolphe Adam und Richard Wagner.
Mitwirkende
Katharina Hannappel, Rezitation
George Clark, Bariton
Gustas Raudonius, Klavier
Trio Reinecke
Bernardo Bertamini, Klarinette
Elena Lorenzoni, Viola
Samuele Masera, Klavier
15. Juni 2025 · 19.30 Uhr
Jazz-Schmiede
Resonanzen und Songs with Words
Im Rahmen des Schumannfestes
Die Pianistin Johanna Summer bewegt sich in den unentdeckten Welten zwischen Jazz und Klassik. Auf Auszüge aus ihrem Album »Resonanzen« folgen »Songs with Words«, eine Verbindung von Miniaturen klassischer Komponisten mit vertonten Gedichten des Beat-Lyrikers Allen Ginsberg – gemeinsam mit Malakoff Kowalski.
Mitwirkende
Johanna Summer, Klavier
Malakoff Kowalski, Klavier und Vocals
6. Juni 2025 · 20.00 Uhr
Heinrich-Heine-Institut
Vortrag
Das „Goldene Zeitalter“ und seine „Hässlichkeit“
Im Rahmen des Schumannfestes
Clara und Robert Schumann pflegten einen intensiven Kontakt mit dem dänischen Dichter Hans Christian Andersen. Der Vortrag beleuchtete die kulturellen Verbindungen zwischen Dänemark und Deutschland im 19. Jahrhundert sowie deren Einfluss auf das Schaffen Robert und Clara Schumanns. Im Mittelpunkt standen zudem die Beziehungen zu Niels W. Gade und die europäischen Künstlernetzwerke jener Zeit.
Referentin
Prof. Dr. Yvonne Wasserloos
27. Januar 2025 · 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Saal
Gedenkkonzert
80 Jahre Befreiung von Auschwitz
Streichquartette von Robert Schumann und Luca Lombardi in Anwesenheit des Komponisten.
Mitwirkende
Das Minguet Quartett
Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisinger, Violine
Aida-Carmen Soanea, Viola
Matthias Diener, Violoncell
2023
Das Jahr 2023 stand im Zeichen des Schumannfestes sowie der Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut. Vorträge, Kammerkonzerte und Klavierabende widmeten sich dem Werk von Robert und Clara Schumann. Darüber hinaus führte ein Nachbarschaftsbesuch nach Duisburg zu einer Museumsbesichtigung und einer Aufführung von Schumanns „Faust-Szenen“ durch die Duisburger Philharmoniker.
15. Juni 2023
Kammerkonzert
u.a. mit Bearbeitungen von Werken von Robert und Clara Schumann
Im Rahmen des Schumannfestes
Mitwirkende
Clair Obscur Saxophonquartett
13. Juni 2023
Konzert
Klavier Recital
Im Rahmen des Schumannfestes
Mit Werken von Robert und Clara Schumann in Bearbeitung für Klavier zu vier Händen, u.a. einer Bearbeitung von Roberts Klavierkonzert in a-Moll op. 54.
Mitwirkende
Klavierduo Eckerle
2. Juni 2023
Vortrag
Warum Oper? Warum Schumanns „Genoveva“?
Im Rahmen des Schumannfestes
Ein Vortrag zur konzertanten Aufführung von „Genoveva“.
Referentin
Dr. Sabine Lichtenstein, Universiteit van Amsterdam
14. Mai 2023
Reisebilder … auf der »Straße der Romantik und Revolution« mit einem Abstecher nach New York
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut im Rahmen der Reihe „heine@schumann“
Unter diesem Titel wurde die Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut in der Reihe „heine@schumann“ fortgesetzt. Zu erleben war ein musikalisch-literarisches Programm, das den Spuren „von fremden Ländern und Menschen“ folgte. Lukas Plag (Cello) und Alica Müller Koyama (Klavier) spielten Werke von Schumann, Debussy, Bragato und Bloch im Zusammenwirken mit Texten von Heine u.a.
Mitwirkende
Lukas Plag, Cello
Alica Müller Koyama, Klavier
15. März 2023 · ganztägig
Wilhelm-Lehmbruck-Museum / Mercatorhalle, Duisburg
Exkursion
Nachbarschaftsbesuch in Duisburg
Geführte Museumsbesichtigung.
Philharmonie Mercatorhalle: Konzertführer Live mit Dr. Kerstin Schüssler-Bach.
Philharmonie Mercatorhalle: Szenische Aufführung von Robert Schumanns „Faust-Szenen“ durch die Duisburger Philharmoniker.
Wie viele Komponisten vor und nach ihm war auch Robert Schumann von der geistigen Tiefe und poetischen Kraft der epochalen Dichtung fasziniert: Über zehn Jahre hinweg entstanden seine „Faust“-Szenen, für die er vor allem auf den mystisch-philosophischen zweiten Teil der Tragödie zurückgriff. Schumann errichtet damit ein imaginäres Welttheater, in dem Figuren und Situationen plastisch hervortreten und sich zu einer höheren Einheit verbinden.
Axel Kober – GMD der Deutschen Oper am Rhein – gestaltete das bedeutende Spätwerk gemeinsam mit einer illustren Solistenriege und der Audi Jugendchorakademie. Regisseur Michael Sturminger, dessen Salzburger „Jedermann“ 2017 zum weithin ausstrahlenden Theaterereignis wurde, hob die szenischen Momente der Partitur in einer behutsamen Visualisierung hervor.
Mitwirkende
Dr. Kerstin Schüssler-Bach
Axel Kober, Dirigent
2012
Das Jahr 2012 verband wissenschaftliche Präsentationen, Vorträge und Kammerkonzerte mit Einblicken in das Leben Robert und Clara Schumanns. Im Mittelpunkt standen die Neuausgabe von Schumanns „Brautbuch“, die Reihe „Mittwochs in Schumanns Salon“, ein Kammerkonzert mit Werken von Schumann und Brahms sowie eine Exkursion zum Beethovenfest nach Bonn.
8. Februar 2012
Mittwochs in Schumanns Salon
Präsentation
Noten und Notizen, Blumen und Blätter, Gedichte und Gedenktage: Robert Schumanns „Brautbuch“
Präsentation des neuen Bandes der Robert-Schumann-Gesamtausgabe.
Unter den überlieferten persönlichen Aufzeichnungen Robert Schumanns ist das im Zwickauer Schumann-Haus aufbewahrte Brautbuch von besonderer Bedeutung. Es enthält musikalische Entwürfe und Gedichte des Komponisten, aber auch biographisch bedeutsame Ereignisdaten, gepresste Blumen und weitere persönliche Erinnerungsstücke, die teilweise von Clara Schumann eingebracht wurden.
Im Verlauf seines langjährigen Gebrauchs wechselte das kleine Büchlein mehrfach seine Funktion und lässt sich weder als reines Notizbuch noch als bloßes biographisches Dokument beschreiben.
Das Brautbuch liegt seit Kurzem in einer kommentierten Faksimile-Edition im Rahmen der Neuen Schumann-Gesamtausgabe vor. Der Vortrag stellte das Werk sowie seine historisch-kritische Erschließung vor.
Gefördert von der Strecker-Stiftung Mainz.
Mitwirkende
Bernhard R. Appel, Vortrag
Frederike Möller, Klavier
25. April 2012
Mittwochs in Schumanns Salon
Vortrag
„Wir waren sieben“ – Die Kinder Robert und Clara Schumanns
Vortrag mit Bildern und Klaviermusik.
Mitwirkende
Dr. Gerd Nauhaus, Vortrag
Tobias Koch, Klavier
12. September 2012
Mittwochs in Schumanns Salon
Vortrag
„Ein einziger Herzensschrei nach Dir“
Vortrag mit Klaviermusik zum Hochzeitstag Clara Schumanns.
Mitwirkende
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Vortrag
Thomas Palm, Klavier
15. September 2012
Kammerkonzert
Kammerkonzert mit Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms
Mitwirkende
Maximilian Schöner, Violine
Walter Delahunt, Klavier
21. September 2012
Exkursion
Fahrt zum Beethovenfest 2012 nach Bonn
Besuch des Schumann-Grabs auf dem Alten Friedhof in Bonn sowie des Beethoven-Hauses mit Präsentation der dort archivierten Schumann-Manuskripte.
Am Abend Besuch eines Konzerts im Rahmen des Beethovenfests.
Mitwirkende
Isabelle Faust, Violine
La Chambre Philharmonique
Emmanuel Krivine, Dirigent
5. Dezember 2012
Mittwochs in Schumanns Salon
Nikolaussalon im Breidenbacher
Kammerkonzert
Werke von Schumann und Mendelssohn
Mitwirkende
Verdi-Quartett
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Moderation