2025
Von einem Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz über Veranstaltungen des Schumannfestes bis hin zu musikalisch-literarischen Abenden und einem Nachbarschaftsbesuch in Köln: Die Chronik 2025 dokumentiert ein Jahr voller Konzerte, Vorträge und Begegnungen rund um das Erbe von Robert und Clara Schumann.
16. November 2025 · ganztägig
Museum Ludwig & Philharmonie Köln
Nachbarschaftsbesuch in Köln
Führung durch das Museum Ludwig sowie Besuch eines Konzerts in der Philharmonie Köln mit dem Kölner Kammerorchester. Auf dem Programm standen Werke von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Mitwirkende
Niek Baar, Violine
Ben Kim, Klavier
Christoph Poppen, Dirigent
19. Oktober 2025 · 11.00 Uhr
Heinrich-Heine-Institut
Konzertlesung
Rheinromantik
Lesung aus Briefen und Tagebüchern von Komponisten und Komponistinnen. Dazu erklang Musik von Clara und Robert Schumann, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.
Mitwirkende
Prof. Dr. Ute Büchter-Römer, Konzept und Rezitation
Nadja Bulatovic, Klavier
6. September 2025 · 19.00 Uhr
Palais Wittgenstein
Sagenhaftes … Märchenbilder
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut
Ein musikalisch-literarischer Abend mit Texten von Heinrich Heine sowie Musik von Clara und Robert Schumann, Adolphe Adam und Richard Wagner.
Mitwirkende
Katharina Hannappel, Rezitation
George Clark, Bariton
Gustas Raudonius, Klavier
Trio Reinecke
Bernardo Bertamini, Klarinette
Elena Lorenzoni, Viola
Samuele Masera, Klavier
15. Juni 2025 · 19.30 Uhr
Jazz-Schmiede
Resonanzen und Songs with Words
Im Rahmen des Schumannfestes
Die Pianistin Johanna Summer bewegt sich in den unentdeckten Welten zwischen Jazz und Klassik. Auf Auszüge aus ihrem Album »Resonanzen« folgen »Songs with Words«, eine Verbindung von Miniaturen klassischer Komponisten mit vertonten Gedichten des Beat-Lyrikers Allen Ginsberg – gemeinsam mit Malakoff Kowalski.
Mitwirkende
Johanna Summer, Klavier
Malakoff Kowalski, Klavier und Vocals
6. Juni 2025 · 20.00 Uhr
Heinrich-Heine-Institut
Vortrag
Das „Goldene Zeitalter“ und seine „Hässlichkeit“
Im Rahmen des Schumannfestes
Clara und Robert Schumann pflegten einen intensiven Kontakt mit dem dänischen Dichter Hans Christian Andersen. Der Vortrag beleuchtete die kulturellen Verbindungen zwischen Dänemark und Deutschland im 19. Jahrhundert sowie deren Einfluss auf das Schaffen Robert und Clara Schumanns. Im Mittelpunkt standen zudem die Beziehungen zu Niels W. Gade und die europäischen Künstlernetzwerke jener Zeit.
Referentin
Prof. Dr. Yvonne Wasserloos
27. Januar 2025 · 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Saal
Gedenkkonzert
80 Jahre Befreiung von Auschwitz
Streichquartette von Robert Schumann und Luca Lombardi in Anwesenheit des Komponisten.
Mitwirkende
Das Minguet Quartett
Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisinger, Violine
Aida-Carmen Soanea, Viola
Matthias Diener, Violoncell
2024
Vorträge, Konzertlesungen und Konzerte im Rahmen des Schumannfestes prägten das Jahr 2024. Von Schumanns Oper „Genoveva“ über die Freundschaft zwischen Clara Schumann und Fanny Hensel bis hin zu Kammer- und Kirchenkonzerten bot das Programm vielfältige Perspektiven auf das musikalische Erbe der Romantik.
12. November 2024
Ibach-Saal im Stadtmuseum
Vortrag
Warum Oper? Warum „Genoveva“? Schumanns Puppen und Wagners Ideale
In Gemeinschaft mit dem Richard-Wagner-Verband Düsseldorf e.V.
Denker wie Nietzsche haben sich die Frage gestellt: Warum sehen wir uns künstliche Katastrophen an, und warum künstliche Katastrophen mit Musik? Das heißt: Warum gehen wir in die Oper? Und Musikwissenschaftler fragen sich: Welche Anforderungen soll eine gute Oper also erfüllen?
Diese Fragen versucht der Vortrag zu beantworten und anhand einer der wichtigsten Forderungen, die Oper stellt, zu erklären, warum Schumanns „Genoveva“ nicht und Wagners „Lohengrin“, der drei Monate später uraufgeführt wurde, sehr gelungen ist. Mit Illustrationen und Musikbeispielen.
Mitwirkende
Dr. Sabine Lichtenstein, Universiteit van Amsterdam
Wir kennen Frau Dr. Lichtenstein nicht nur als unser Mitglied, sondern auch als Vortragende in der Tonhalle Düsseldorf zur Eröffnung des Schumannfestes 2023 mit einer beeindruckenden Einführung in Schumanns Oper „Genoveva“ und ihre Entstehungszeit nebst Querverweisen auf Wagners „Lohengrin“.
10. Oktober 2024
Lesesaal im Heinrich-Heine-Institut
Konzertlesung
„Meine liebe Frau Clara…“
„…und möchte doch gern Ihnen in Erinnerung bringen, daß Sie uns den Donnerstag Abend … aufwarten, und Sie fragen, ob Sie uns etwas spielen, vielleicht zum Anfang irgend etwas 4händig mit mir?“ – Ihre ergebene Fanny Hensel
Clara Schumann und Fanny Hensel gemeinsam am Flügel – welches Bild musikalischer intensiver Freundschaft. So waren Robert und Clara Schumann mit der Familie Mendelssohn verbunden, auch über den Tod von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn hinaus. Den Zeichen dieser künstlerischen Freundschaft nachzuspüren, war die Intention dieser Konzertlesung.
Mitwirkende
Prof. Dr. Ute Büchter-Römer, Konzept und Rezitation
Nadja Bulatovic, Klavier
19. Juni 2024
Palais Wittgenstein
Kammerkonzert
Werke von Robert Schumann, Lili Boulanger und Antonín Dvořák
Im Rahmen des Schumannfestes
Mitwirkende
Trio Orelon
Judith Stapf, Violine
Arnau Rovira i Bascompte, Violoncello
Marco Sanna, Klavier
15. Juni 2024
Kirche St. Maximilian
Kirchenkonzert
Robert Schumann: Missa Sacra
Im Rahmen des Schumannfestes
Weitere Kompositionen von Robert Schumann und Johannes Brahms.
Mitwirkende
Helena Günther, Sopran
Bohyeon Mun, Tenor
Rolf A. Scheider, Bass
Uwe Schrumpf, Camiel Lemmens, Stef van Herten, Henrike Graf, Hörner
Silvan Meschke, Orgel
Chor und Orchester der Maxkirche
Markus Belmann, Leitung
10. Juni 2024
Palais Wittgenstein
Kammerkonzert
Streichquartette von Joseph Haydn, Wolfgang Rihm und Robert Schumann
Im Rahmen des Schumannfestes
Leonkoro Quartet
Jonathan Schwarz, Violine
Amelie Wallner, Violine
Mayu Konoe, Viola
Lukas Schwarz, Violoncello
13. Mai 2024
Zentralbibliothek Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1
Schumann in der Bibliothek
Der Leiter der Musikbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf, Thomas Kalk, führte durch seinen Bereich und stellte dabei besonders die Schumann-Bestände wie die Schumann-Gesamtausgabe sowie besondere Einspielungen von Schumann-Werken vor.
2023
Das Jahr 2023 stand im Zeichen des Schumannfestes sowie der Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut. Vorträge, Kammerkonzerte und Klavierabende widmeten sich dem Werk von Robert und Clara Schumann. Darüber hinaus führte ein Nachbarschaftsbesuch nach Duisburg zu einer Museumsbesichtigung und einer Aufführung von Schumanns „Faust-Szenen“ durch die Duisburger Philharmoniker.
15. Juni 2023
Kammerkonzert
u.a. mit Bearbeitungen von Werken von Robert und Clara Schumann
Im Rahmen des Schumannfestes
Mitwirkende
Clair Obscur Saxophonquartett
13. Juni 2023
Konzert
Klavier Recital
Im Rahmen des Schumannfestes
Mit Werken von Robert und Clara Schumann in Bearbeitung für Klavier zu vier Händen, u.a. einer Bearbeitung von Roberts Klavierkonzert in a-Moll op. 54.
Mitwirkende
Klavierduo Eckerle
2. Juni 2023
Vortrag
Warum Oper? Warum Schumanns „Genoveva“?
Im Rahmen des Schumannfestes
Ein Vortrag zur konzertanten Aufführung von „Genoveva“.
Referentin
Dr. Sabine Lichtenstein, Universiteit van Amsterdam
14. Mai 2023
Reisebilder … auf der »Straße der Romantik und Revolution« mit einem Abstecher nach New York
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut im Rahmen der Reihe „heine@schumann“
Unter diesem Titel wurde die Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut in der Reihe „heine@schumann“ fortgesetzt. Zu erleben war ein musikalisch-literarisches Programm, das den Spuren „von fremden Ländern und Menschen“ folgte. Lukas Plag (Cello) und Alica Müller Koyama (Klavier) spielten Werke von Schumann, Debussy, Bragato und Bloch im Zusammenwirken mit Texten von Heine u.a.
Mitwirkende
Lukas Plag, Cello
Alica Müller Koyama, Klavier
15. März 2023 · ganztägig
Wilhelm-Lehmbruck-Museum / Mercatorhalle, Duisburg
Exkursion
Nachbarschaftsbesuch in Duisburg
Geführte Museumsbesichtigung.
Philharmonie Mercatorhalle: Konzertführer Live mit Dr. Kerstin Schüssler-Bach.
Philharmonie Mercatorhalle: Szenische Aufführung von Robert Schumanns „Faust-Szenen“ durch die Duisburger Philharmoniker.
Wie viele Komponisten vor und nach ihm war auch Robert Schumann von der geistigen Tiefe und poetischen Kraft der epochalen Dichtung fasziniert: Über zehn Jahre hinweg entstanden seine „Faust“-Szenen, für die er vor allem auf den mystisch-philosophischen zweiten Teil der Tragödie zurückgriff. Schumann errichtet damit ein imaginäres Welttheater, in dem Figuren und Situationen plastisch hervortreten und sich zu einer höheren Einheit verbinden.
Axel Kober – GMD der Deutschen Oper am Rhein – gestaltete das bedeutende Spätwerk gemeinsam mit einer illustren Solistenriege und der Audi Jugendchorakademie. Regisseur Michael Sturminger, dessen Salzburger „Jedermann“ 2017 zum weithin ausstrahlenden Theaterereignis wurde, hob die szenischen Momente der Partitur in einer behutsamen Visualisierung hervor.
Mitwirkende
Dr. Kerstin Schüssler-Bach
Axel Kober, Dirigent
2020
Das Jahr 2020 war geprägt von Konzerten, einem ungewöhnlichen Schumann-Wettbewerb sowie der ersten Mitgliederversammlung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Höhepunkte waren das Klavierrecital von Mariam Batsashvili, ein Konzert des Klavierduos Neeb sowie die Veranstaltung „Clara und Robert gesucht!“ im Heinrich-Heine-Institut.
26. Januar 2020
Klavierrecital
ErstKlassik! – Mariam Batsashvili
Die aus Georgien stammende, dem Düsseldorfer Publikum vom Schumannfest 2019 her in bester Erinnerung gebliebene Pianistin spielte im ausverkauften Robert-Schumann-Saal Werke von Bach, Mozart, Liszt und Robert Schumann.
Mitwirkende
Mariam Batsashvili, Klavier
14. Februar 2020
Konzert
Das Klavierduo Neeb
Werke von Igor Strawinsky, Franz Schubert, Robert Schumann und Maurice Ravel.
Einem Klavierduo begegnet man im Konzertbetrieb nicht allzu oft. Folglich standen auch bei Sophie und Vincent Neeb eher selten zu hörende Werke auf dem Programm.
Die jungen Künstler erhielten ihren ersten Klavierunterricht von Stefan Flemmerer. Später waren sie Jungstudenten für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michaela Pühn.
Im Jahr 2012 traten sie erstmals als Klavierduo auf. Seitdem belegen zahlreiche Auszeichnungen in renommierten Wettbewerben ihre gemeinsame künstlerische Entwicklung. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 erhielten sie ein Stipendium und mehrere Sonderpreise, insbesondere der Freunde Junger Musiker Meerbusch – Düsseldorf und der Bechstein Stiftung.
Daneben haben sie bereits zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gestaltet, unter anderem im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals, in der Internationalen Rheinberger-Gesellschaft Liechtenstein und der Deutschen Chopin-Gesellschaft in Darmstadt. Seit 2019 sind sie Stipendiaten des Vereins YEHUDI MENUHIN Live Music Now.
Beide führten ihr Studium am Konservatorium Innsbruck zunächst einzeln fort und studieren dort seit 2018 bei Shao-Yin Huang und Sebastian Euler speziell im Fach Klavierduo. Sie erhielten außerdem wichtige Impulse von Yaara Tal und Andreas Groethuysen sowie von Hans-Peter und Volker Stenzl.
Eine Kooperation zwischen dem Bechstein Zentrum Düsseldorf, den Freunden Junger Musiker Meerbusch – Düsseldorf e.V. und der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Mitwirkende
Sophie Neeb, Klavier
Vincent Neeb, Klavier
12. September 2020
Wettbewerb
Clara und Robert gesucht!
Wer ist das beste Schumannpaar? Dieser Frage gingen im Heinrich-Heine-Institut das Publikum – inklusive per Livestream zugeschalteter Zuschauerinnen und Zuschauer – und eine Fachjury nach, die aus vier Schauspielerpaaren das beste auswählten.
Veranstalter waren das Heinrich-Heine-Institut gemeinsam mit der Europäischen Medien- und Business-Akademie sowie der Robert-Schumann-Gesellschaft.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Ingmar Schwindt am Flügel, der Klavierwerke Robert Schumanns darbot. Aus dem Wettbewerb gingen schließlich Julia Goldberg und Joscha Baltha siegreich hervor. Das Gewinnerpaar sollte bei zukünftigen Veranstaltungen des Heinrich-Heine-Instituts als Clara und Robert Schumann auftreten.
Mitwirkende
Ingmar Schwindt, Klavier
Julia Goldberg
Joscha Baltha
28. September 2020
Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung der Robert-Schumann-Gesellschaft 2020
Im Lesesaal des Heinrich-Heine-Instituts fand die erste Mitgliederversammlung der Robert-Schumann-Gesellschaft unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie statt.
Aufgrund des damit einhergehenden Hygieneschutzkonzepts konnten nur wenige Mitglieder vor Ort anwesend sein. Etliche machten jedoch von der vorab angebotenen Möglichkeit schriftlicher Abstimmung zu den entsprechenden Tagesordnungspunkten Gebrauch.
2019
Das Jahr 2019 stand ganz im Zeichen von „Clara200“, dem 200. Geburtstag Clara Schumanns. Konzerte, Vorträge, Lesungen und Festveranstaltungen beleuchteten ihr Leben und Wirken aus unterschiedlichen Perspektiven. In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut entstanden zahlreiche Veranstaltungen, die Clara Schumann als Künstlerin, Pädagogin, Geschäftsfrau und inspirierende Persönlichkeit würdigten.
3. Februar 2019
Klavierrecital
Matinee mit Klaviermusik
Werke von Brahms, Ravel und Chopin.
Klavierrecital mit der Pianistin Ani Ter-Martirosyan.
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Mitwirkende
Ani Ter-Martirosyan, Klavier
9. Februar 2019
Vortrag
Schumann als Musikdirektor in Düsseldorf oder das Desaster in der Maxkirche
Vortrag mit Bildern und Musikbeispielen bei Kaffee, Tee und Kuchen.
Ein Dirigent mit eigenwilligen Methoden, wenig gesprächig, schweigsam und das Gegenteil eines Salonlöwen, dazu protestantischer Konfession und an ernsthaftem Musizieren interessiert: Das war Robert Schumann, Musikdirektor in Düsseldorf von 1850 bis 1854.
Rheinländisch-fröhlich, heiter und überaus gesellig, dazu streng katholisch und die Musik nur als Zeitvertreib betrachtend: So waren die Musiker im Düsseldorfer Chor und Orchester.
Konnte daraus eine gelungene Verbindung werden?
12. März 2019
Vortrag
»Clara200«, Begegnung in Wien – Clara Wieck und Fürst Alfred von Schönburg
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Clara Wieck, deren 200. Geburtstag die Musikwelt im September 2019 beging, hat von früher Jugend an oft vor gekrönten Häuptern – Kaisern, Königen, Groß- und Erzherzögen – gespielt.
Einmal aber kam sie in nähere Berührung mit einem Mitglied des europäischen Hochadels. Das war während ihrer triumphalen ersten Konzertreise nach Wien 1838: Der Diplomat Fürst Alfred von Schönburg, der ihr Nachbar im Hotel war, fasste ein starkes Interesse für die 18-Jährige, obwohl er selbst bereits die Fünfzig überschritten hatte.
Wie die Geschichte weiterging, erzählte Dr. Gerd Nauhaus, Ehrenvorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau. Dazu erklangen Klavierkompositionen aus Clara Wiecks damaligem Repertoire.
Mitwirkende
Dr. Gerd Nauhaus, Vortrag
Gülru Ensari, Klavier
16. März 2019
Lesung
»Clara200«, Clara und Robert Schumann – Briefe und Tagebücher
Zum Internationalen Frauentag.
Eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro Düsseldorf und der Robert-Schumann-Gesellschaft.
Das aus Film und Fernsehen bekannte Schauspielerpaar Elena Uhlig und Fritz Karl las aus Braut- und Ehebriefen sowie den Tagebüchern von Clara und Robert Schumann.
Die spannungsreiche Beziehung der beiden Künstler schlug sowohl menschlich als auch musikalisch zahlreiche Zündfunken. Die Textauswahl, die auf Basis der Schumann-Sammlung des Heinrich-Heine-Instituts erstellt wurde, bot ebenso repräsentative wie unterhaltsame Beispiele.
Die Lesung wurde durch Klaviermusik des Komponistenpaares, gespielt von Studierenden der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, ergänzt.
Mitwirkende
Elena Uhlig, Lesung
Fritz Karl, Lesung
30. Mai 2019
Konzert
»Clara200«, Schuberts »Winterreise« à la Clara Schumann
Mit Zwischenspielen nach dem historischen Vorbild einer Soirée von Clara Schumann und Julius Stockhausen. Hamburg, 27. November 1862.
Welchen Veränderungen ist ein Musikwerk im Laufe der Zeit unterworfen? Inwiefern beeinflussen Veröffentlichung, Präsentation, Rezeption, Bearbeitung und Interpretation dessen Gehalt und Gestalt?
Julian Prégardien und Michael Gees gingen diesen Fragen bei Franz Schuberts »Winterreise« auf Gedichte Wilhelm Müllers in der Wiedergabe eines historischen Programms von Clara Schumann nach.
Mitwirkende
Julian Prégardien, Tenor
Michael Gees, Klavier
5. Juni 2019
Konzert
»Clara200«, Omer Klein auf den Spuren von Clara Schumann
CD-Release-Konzert „Radio Mediteran“.
Der Jazzpianist Omer Klein und seine Bandkollegen zählen zu den versiertesten und neugierigsten Jazzmusikern ihrer Generation. Ihr Ziel ist es, auf Basis des Jazz Stilgrenzen zu überwinden.
Für ihren Abend beim Schumannfest Düsseldorf 2019 begaben sich die Musiker des Trios auf die Spuren von Clara Schumann.
Mitwirkende
Omer Klein, Piano, Synth, Percussion
Haggai Cohen Milo, Bass, Synth Bass
Amir Bresler, Drums, Percussion
7. September 2019
Festakt
Clara Schumann 1819–2019
Der Inner Wheel Club Düsseldorf „Clara Schumann“ und die Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf luden unter der Schirmherrschaft von Dr. Ingrid Bodsch zu einem Festakt ein.
Mitwirkende
Eva Marti, Gesang
Martha van Damme, Klavier
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Moderation
30. September 2019
Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung der Robert-Schumann-Gesellschaft 2019
Auf dem Schimmel-Flügel aus dem Besitz des verstorbenen Kantors der Maxkirche, Werner Lechte, wurde ein musikalisches Rahmenprogramm mit Werken von Clara Schumann geboten.
6. November 2019
Konzert
»Clara200«, Clara Schumann zum 200. Geburtstag
Clara Schumann: Drei Romanzen op. 21
Clara Schumann: „Die gute Nacht, die ich dir sage“
Robert Schumann: Streichquartett op. 41 Nr. 3
Robert Schumann: Klavierquintett op. 44
Der als ausgezeichneter Schumann-Interpret bekannte Pianist Matthias Kirschnereit spielte gemeinsam mit dem renommierten Minguet-Quartett Werke von Clara Schumann sowie Werke, die für sie komponiert und von ihr mit großem Erfolg aufgeführt wurden.
Mitwirkende
Minguet-Quartett
Matthias Kirschnereit, Klavier
24. November 2019
Vortrag
»Clara200«, Clara Schumann als Klavierpädagogin und Geschäftsfrau
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Professorin Dr. Ute Büchter-Römer widmete sich Clara Schumann in ihrer Rolle als Klavierpädagogin und Geschäftsfrau.
Die Pianistin Nadja Bulatovic spielte dazu passende Klavierstücke, unter anderem von Clara Schumann.
Mitwirkende
Dr. Ute Büchter-Römer, Vortrag
Nadja Bulatovic, Klavier
6. Dezember 2019
Lesung mit Musik
»Clara200«, Für die Musik: Clara Schumann
Irmgard Knechtges-Obrecht las aus ihrer 2019 erschienenen Biografie »Clara Schumann. Ein Leben für die Musik«.
Dazu erklangen Werke für Violine und Klavier von Clara Schumann, darunter die in Düsseldorf entstandenen »Drei Romanzen für Violine und Klavier« op. 22.
Mitwirkende
Christiane Schwarz, Violine
Markus Belmann, Klavier
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Lesung
2018
Das Jahr 2018 verband Konzerte, Kammermusik, wissenschaftliche Präsentationen und literarisch-musikalische Veranstaltungen. Neben einem neuen Band der Schumann-Gesamtausgabe standen Werke Robert Schumanns und seiner Zeitgenossen im Mittelpunkt. Die Kooperation »Heine@Schumann« sowie Veranstaltungen im Schumann-Haus und die Reihe „Schumannia“ prägten das Jahresprogramm.
23. Februar 2018
Konzert
Empfang und Konzert mit Viktor Soos
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Carl Bechstein Stiftung, des Vereins Freunde Junger Musiker Meerbusch – Düsseldorf e.V. und der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e.V.
Viktor Soos, Preisträger der Carl Bechstein Stiftung und des Vereins Freunde Junger Musiker Meerbusch – Düsseldorf beim Deutschen Musikwettbewerb 2017, spielte Werke von Ludwig van Beethoven, Sergej Prokofjew und Robert Schumann.
Programm
Ludwig van Beethoven: Sonate op. 10 Nr. 3
Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 7
Robert Schumann: Davidsbündlertänze
Mitwirkende
Viktor Soos, Klavier
16. Juni 2018
Hofkonzert
Hofkonzert im Schumann-Haus
Werke von Franz Danzi, Joseph Woelfl, Robert Schumann, Darius Milhaud und György Ligeti.
Ständchen und Serenaden gehörten fest zur bürgerlichen Musikkultur des 19. Jahrhunderts. Ein Stück dieser Atmosphäre konnte im malerischen Innenhof des letzten gemeinsamen Wohnhauses von Robert und Clara Schumann in Düsseldorf erlebt werden.
Mitwirkende
Schumann-Quintett
Tobias Glagau, Tenor
4. Juli 2018
Kammerkonzert
Werke für Violine und Klavier
Werke von Robert Schumann, Ernst von Dohnányi, Felix Woyrsch und Johannes Brahms.
Mit der Suite op. 24 und der Sonate op. 21 von Dohnányi sowie den Improvisationen op. 44 von Woyrsch standen selten aufgeführte Kompositionen auf dem Programm, die es neu zu entdecken galt.
Mitwirkende
Nicolai Mintchev, Violine
Sofja Gülbadamova, Klavier
5. September 2018
Präsentation
„In all und jeder Zeit verknüpft sich Lust und Leid“
Schumanns Impromptu op. 5 und Davidsbündlertänze op. 6
Präsentation eines neuen Bandes der Schumann-Gesamtausgabe.
Der Herausgeber Dr. Timo Evers stellte den neuen Band vor und berichtete über die Arbeit an der Neuausgabe im Rahmen der Robert Schumann-Gesamtausgabe.
Der Pianist Florian Noack spielte Schumanns Klavierstücke aus dem neuen Band sowie Werke von Clara Schumann, Theodor Kirchner und William Sterndale Bennett.
Beide Werke liegen jeweils in zwei autorisierten Druckfassungen vor und versprechen auch sonst reichlich interessantes Material für die Neuausgabe.
Mitwirkende
Dr. Timo Evers, Vortrag
Florian Noack, Klavier
24. September 2018
Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung der Robert-Schumann-Gesellschaft 2018
Mit musikalischem Rahmenprogramm am Flügel sowie Werken für Violine und Klavier.
7. November 2018
Kammerkonzert
Schumannia
Werke von Robert Schumann.
Mit „Schumannia“ verbanden die beiden Schumann-Botschafter Guido Schiefen und Markus Kreul die Entstehungsgeschichte und Entstehungszeit der Werke mit aktuellen Tendenzen, übersetzten die Musik und machten sie auf besondere Art erlebbar.
Mitwirkende
Guido Schiefen, Violoncello
Markus Kreul, Klavier
17. November 2018
Konzertlesung
Lieder ohne Worte – Worte ohne Lieder
„Töne sind höhere Worte“
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Auf den Spuren von Künstlerpersönlichkeiten, die eng mit Düsseldorf verbunden sind und das Kulturleben der Stadt auf unterschiedliche Weise bereichert haben: Heinrich Heine, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Clara Schumann.
Worte und Töne verzauberten das Publikum an diesem Nachmittag.
Mitwirkende
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Moderation
Jan-Christoph Hauschild, Moderation und Rezitation
Thomas Palm, Klavier
2017
Das Jahr 2017 verband Vorträge, Konzerte, Gesprächsformate und literarisch-musikalische Veranstaltungen mit wissenschaftlicher Arbeit an der Schumann-Gesamtausgabe. Die Kooperation »Heine@Schumann« wurde fortgeführt, während Konzerte und Lesungen die Verbindungen zwischen Robert Schumann, Heinrich Heine, Johannes Brahms und der deutschen Romantik beleuchteten.
29. März 2017
Vortrag
Bewundert viel und viel gescholten
Mittwochs in Schumanns Salon
Schumanns Morgen- und Abendgebet: eine deutsche Oper.
Vortrag mit Musikbeispielen.
Referent
Dr. Gerd Nauhaus
22. Juni 2017
Kammerkonzert
Schumann und Brahms: Eine Freundschaft in Düsseldorf
Werke für Violine und Klavier.
Mitwirkende
Courtney Elise LeBauer, Violine
Elena Kuschnerova, Klavier
5. Juli 2017
Gesprächskonzert
Hausmusik
Werke für vier Hände von Mozart, Schumann, Brahms, Bizet u.a.
Das Gesprächskonzert führte in die Welt des vierhändigen Klavierspiels – vom 18. Jahrhundert bis in die Spätromantik.
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Mitwirkende
Dr. Michael Struck
Anna Theresa Struck-Berghäuser, Klavier und Vortrag
20. September 2017
Schenkung
„Liebe, gute Frau Seligmann“
Feierliche Übergabe und Schenkung von Briefen Clara Schumanns – mit Klaviermusik.
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
5. November 2017
Präsentation und Konzert
Aus Schumanns Liederjahr 1840
Präsentation eines neuen Bandes der Schumann-Gesamtausgabe.
Die Matinee vereinte drei Werke Schumanns mit teils selten gehörten Liedern aus seinem sogenannten Liederjahr 1840: die »12 Gedichte von Justinus Kerner« op. 35, die »Sechs Gedichte aus dem Liederbuch eines Malers von Reinick« op. 36 sowie die »Fünf Lieder« op. 40 nach Gedichten Adelbert von Chamissos.
Diese Lieder wurden in einem neuen Band der Robert-Schumann-Gesamtausgabe veröffentlicht. Die Edition brachte zahlreiche neue Erkenntnisse zur Entstehung, Drucklegung und Rezeption der Werke.
Tirza Cremer M.A. und Dr. Armin Koch berichteten über ihre editorische Arbeit und stellten ausgewählte Forschungsergebnisse vor.
Die Preisträger des Internationalen Schumann-Wettbewerbs Zwickau 2016 interpretierten die Lieder nach dem neu edierten Notentext.
Mitwirkende
Dr. Armin Koch, Vortrag
Tirza Cremer M.A., Vortrag
André Baleiro, Bariton
David Santos, Klavier
10. November 2017
Liederabend
An Evening with Heine – Songs by Schumann and Farber
Heine-Vertonungen in Werken von Robert Schumann und Richard Farber.
Richard Farber zählt zu den vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Die Welturaufführung seiner ersten Heine-Lieder wurde 2012 von WDR 3 gesendet.
Michael Dahmen präsentierte gemeinsam mit Timor Shapira neue Heine-Vertonungen Richard Farbers.
Das Konzert wurde ebenfalls in Beersheba und Jerusalem aufgeführt und durch das Goethe-Institut unterstützt.
In Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Institut im Rahmen der Reihe »Fabelfarben der Romantik und Heckenfeuer der Revolution«.
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Mitwirkende
Michael Dahmen, Bariton
Timor Shapira, Klavier
9. Dezember 2017
Nach Joseph von Eichendorff.
Papiertheater mit Musik
Aus dem Leben eines Taugenichts
Der Taugenichts lebt in den Tag hinein und lässt sich von Poesie, Musik und Zufall treiben. Da er glaubt, seine Angebetete erhöre ihn nicht, nimmt er seine Geige und bricht fröhlich nach Italien auf. Es beginnt eine abenteuerliche Reise nach Rom und zurück, die in vielen romantisch-märchenhaften Szenen geschildert wird.
Das Papiertheater war im 19. Jahrhundert äußerst beliebt. Die Sopranistin Ulrike Richter hat sich mit Begeisterung dieser Kunst verschrieben und verbindet Gesang, Erzählung und die kleine Papiertheaterbühne zu einer poesievollen Welt.
Mitwirkende
Ulrike Richter, Sopran, Lesung, Gesang und Hakenharfe
2016
Das Jahr 2016 verband Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und wissenschaftliche Präsentationen. Neben einem Orgelkonzert zu Bach und Schumann sowie einem Liederabend mit Werken Robert Schumanns standen ein Schumann-Spaziergang, die Schumann-Gesamtausgabe und die Eröffnung einer Kinderbuchausstellung zu Clara und Robert Schumann im Mittelpunkt.
4. September 2016
Orgelkonzert
Schumann & Bach – Bach & Schumann
Werke von Franz Liszt, Johann Sebastian Bach und Robert Schumann.
Programm
Franz Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H
Johann Sebastian Bach: Fugen aus dem »Wohltemperierten Klavier« (Teil I) im romantischen Ton
Robert Schumann: Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H op. 60
Mitwirkende
Dr. Christian Vorbeck, Orgel
Roland Weinert M.A., MBA, Vortrag
5. September 2016
Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung der Robert-Schumann-Gesellschaft 2016
16. September 2016
Führung
Schumann-Spaziergang
Geführter Rundgang durch Carlstadt und Altstadt.
4. Oktober 2016
Liederabend
Dichterliebe und Liederkreis – Heine und Schumann
In Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Kooperation »Heine@Schumann«.
Programm
Robert Schumann: Dichterliebe op. 48
Robert Schumann: Liederkreis op. 24
Mitwirkende
Julian Prégardien, Tenor
Eric Le Sage, Klavier
16. November 2016
Präsentation
Robert Schumann in Wien
Präsentation eines neuen Bandes der Schumann-Gesamtausgabe mit Klavierwerken.
Programm
Robert Schumann: op. 17
Robert Schumann: op. 18
Robert Schumann: op. 19
Mitwirkende
Michael Beiche, Vortrag
Sezi Seskir, Klavier
7. Dezember 2016
Nikolaussalon
Präsentation
Schätze aus dem Schumannhaus
Präsentation bisher unbekannter Briefe aus dem Besitz der Robert-Schumann-Gesellschaft mit Musikbeispielen.
Mitwirkende
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Lesung und Vortrag
12. Dezember 2016
Ausstellung
Clara und Robert Schumann im internationalen Kinder- und Jugendbuch
Eröffnung einer Kinderbuchausstellung.
Die Ausstellung umfasste Bücher, Bilderdrucke, Schrifttafeln und Audiodateien.
2015
Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen von »Heine@Schumann – 175 Jahre Dichterliebe«. Ein umfangreicher Veranstaltungszyklus erinnerte an Robert Schumanns berühmtes Liederjahr 1840 und verband Konzerte, Vorträge, Lesungen und wissenschaftliche Präsentationen. Im Mittelpunkt standen die Beziehungen zwischen Literatur und Musik sowie Schumanns Vertonungen von Heinrich Heine.
2015
Mitteilung
Heine@Schumann 2015 – 175 Jahre Dichterliebe
In Zusammenarbeit von Heinrich-Heine-Institut und Robert-Schumann-Gesellschaft.
Vor 175 Jahren, in seinem sprichwörtlich gewordenen „Liederjahr“ 1840, komponierte Robert Schumann über die Hälfte seiner insgesamt rund 250 Lieder. Damals entstanden auch seine beiden großen Heine-Zyklen, die als Höhepunkte des romantischen Kunstlieds gelten. Mit dem Liederkreis op. 24 und der Dichterliebe op. 48 gelang Schumann eine einzigartige Symbiose aus poetischer Musik und musikalischer Poesie, die bis heute auf den Konzertbühnen in aller Welt lebendig ist.
Mit einem ganzjährigen Veranstaltungszyklus erinnerten Heinrich-Heine-Institut und Robert-Schumann-Gesellschaft gemeinsam mit zahlreichen Partnern an diesen außergewöhnlichen Moment der Musikgeschichte. Der Bogen spannte sich von Vorträgen und Kammerkonzerten bis zu audiovisuellen Adaptionen im Rahmen eines Wettbewerbs für den besten Dichterliebe-Videoclip.
24. Januar 2015 · 15 Uhr
Festakt
Ouverture und Introduktion
Musikalischer Festakt zur Eröffnung des Jahresprogramms.
Mitwirkende
Michael Becker
Dr. Sabine Brenner-Wilczek
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht
Thomas E. Bauer, Bariton
25. März 2015
Präsentation
Opera mutantur
Notenbandpräsentation der Schumann-Klavierwerke op. 13 und op. 14.
Mitwirkende
Dr. Michael Beiche, Vortrag
Prof. Damien Erhardt, Klavier
24. Juni 2015
Konzert und Notenband-Präsentation
Märchen, Fantasien und andere Erzählungen – Musik für Klaviertrio
Im Mittelpunkt standen Robert Schumanns Märchenbilder op. 113 sowie die Märchenerzählungen op. 132.
Mitwirkende
Dr. Elisa Novara, Vortrag
Dr. Armin Koch, Vortrag
Saudade-Trio
8. Juli 2015
Serenade
Das ist ein Flöten und Geigen
Schumann-Serenade mit Bläserquintett.
Werke von Joseph Haydn, Franz Danzi, Darius Milhaud u. a. sowie Lieder aus der Dichterliebe von Robert Schumann.
Mitwirkende
Apollon-Bläserquintett
Tobias Glogau, Tenor
9. September 2015
Vortrag und Lesung
Ein Herz und eine Seele – Zum 175. Hochzeitstag der Schumanns
Vortrag, Lesung und Klaviermusik.
Mitwirkende
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Vortrag und Lesung
Dr. Gerd Nauhaus, Vortrag
Thomas Palm, Klavier
25. November 2015
Vortrag
Goethe und mehr – Robert Schumanns „Dichtergarten für Musik“
Vortrag mit Klaviermusik.
Mitwirkende
Dr. Gerd Nauhaus, Vortrag
Tobias Koch, Hammerflügel
Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Moderation
Prof. Dr. Christof Wingertszahn, Moderation
2. Dezember 2015
Nikolaussalon
Kammerkonzert
Eine romantische Dreiecksbeziehung – Streichtrios aus der Schumann-Zeit
Werke von Franz Schubert, Carl Reinecke und Ludwig van Beethoven.
Mitwirkende
Norddeutsches Streichtrio
2005
Im Jahr 2005 widmete sich die Robert-Schumann-Gesellschaft dem Verhältnis von Robert und Clara Schumann zu Franz Liszt. In einem Vortrag im Heinrich-Heine-Institut beleuchtete Dr. Wolfgang Seibold die vielschichtige, von Bewunderung, Spannungen und künstlerischem Austausch geprägte Beziehung zwischen den drei bedeutenden Persönlichkeiten der Musikgeschichte.
13. Oktober 2005
Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf
Vortrag
Robert und Clara Schumann im Verhältnis zu Franz Liszt
Eine zwiespältige, konflikt- und spannungsgeladene Beziehung.
Referent
Dr. Wolfgang Seibold